26. November 2016

SO SIEHT’S DOCH GLEICH VIEL BESSER AUS
ERST DAS AUGE ERSCHAFFT DIE WELT!
(CHRISTIAN MORGENSTERN)



Kleine und mittelständische Unternehmen geben jährlich mehrere Tausend Euro für ihr Marketing aus. Tendenz steigend. Dabei sind jedoch diese Werbebudgets begrenzt und das eingesetzte Geld muss höchst effektiv für das Unternehmen arbeiten und logischerweise auch den größtmöglichen Nutzen bringen.

Wenn wir jetzt auf die erfolgreichsten Werbekampagnen der Welt schielen, erkennen wir bei ihnen eine große Gemeinsamkeit: Diese Kampagnen wurden von kaum jemanden direkt als Werbung wahrgenommen. Wie ist es dann möglich, dass sie dennoch diesen Durchsatz genießen?

"STORYTELLING" HEISST DAS ZAUBERWORT.

Darunter versteht man die Technik, Zuhörern eine kleine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte mit heranführender Einleitung, einem Spannungshöhepunkt und einem auflösenden Ende. Im Marketing verwendet man diese Methode, um einzigartige Kampagnen zu entwickeln. Die Marke oder das Produkt sind dabei jedoch völlig in den Hintergrund gestellt. Es geht um die Geschichte. Eine höchst emotionale nach Möglichkeit. Erst ganz zum Schluss wird aufgelöst. Ziel dabei ist, dass der Betrachter / Zuhörer eine positive Erfahrung mit dem Unternehmen assoziiert und dadurch dem Produkt sehr zugetan ist.

EIN BEISPIEL:

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an den Werbespot von vor ein paar Jahren, als ein Inuk zusammen mit seinem Sohn durch die Eiswüste wandert und Spuren liest. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen und ergreifende Hintergrundmusik. Er zeigt seinem Sohn diverse Tierspuren und erläutert nur mit einem einzigen Wort: “Wolf”, “Bär” ... Dann entdecken sie Reifenspuren im Schnee, die nur nach kurzer Überlegung von dem Vater diagnostiziert werden: “Audi. Quatro”. Und das Kind nickt wissend.
30 Sekunden pure Emotion und erst in den letzten beiden Sekunden sehen wir das Logo.
Sehr beeindruckend. Und es bleibt haften - auch nach Jahren.

UND DAS FUNKTIONIERT?

Ja, logisch! Viele kleine und mittelständische Unternehmen scheuen zunächst, einen solchen Weg zu beschreiten, da sie befürchten, dass sie ihr Budget ohne Nutzen angelegt haben. Als Gegenargument wird oft angeführt, dass es sich schließlich nur große Konzerne leisten können, Geschichten zu erzählen, ohne dabei direkt für das Produkt zu werben. Dabei wird etwas sehr Wichtiges übersehen: Würden große Konzerne tatsächlich ihr Geld verschwenden? Für eine Kampagne, die nachweislich nicht funktioniert?
Ganz sicher nicht!

WO IST DER PROFIT FÜR KLEINERE UNTERNEHMEN?

Der Witz ist: Große Konzerne müssen tiefer in die Tasche greifen, weil viele Abläufe sich unterscheiden. Es muss in aufwendigen und kostenintensiven Studien erarbeitet werden, was ich von meinen Kunden entweder bereits weiß, oder in einem netten Telefonat oder bei einem Tässchen Kaffee in Erfahrung bringen kann. Ich bin ganz nah dran und weiß um die Anliegen meiner Kunden und deren regionale Relevanz. Das ist der Grund, warum auch mit kleineren Werbebudgets so viel bewegt werden kann.

EINFACHE UMSETZUNG GARANTIERT!

Wir stecken die Köpfe zusammen und entwickeln gemeinsam die Konzeption einer Geschichte, die lediglich einfach aufgebaut ist - jedoch einen ganz besonderen Spannungsbogen besitzt. Wir suchen nach unserem Helden, der die Betrachter in den Bann zieht, der sie emotional berührt. Der Etat reicht leider nicht fürs Fernsehen? Das macht wirklich überhaupt nichts! Wir verbreiten die Geschichte in allen verfügbaren sozialen Netzwerken, drucken auf gefällige Medien in spannenden Formaten oder packen es in Newsletter oder Blog - es gibt so viele Möglichkeiten eine mitreißende Geschichte nach draußen zu bringen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

FAZIT:

Eine gut konzipierte Geschichte genießt nicht nur hohe Aufmerksamkeit, sondern sie verbindet Menschen miteinander. Man unterhält sich über die Geschichte und führt vielleicht zu angenehmen Momenten mit Freunden oder Familienmitgliedern. So entsteht eine positive Verknüpfung des werbenden Unternehmens mit dem Leben der Betrachter und erhöht somit automatisch die Kaufkraft.

Das ist so!


Gibt’s Fragen dazu? Jederzeit und gerne! Ich erzähle auch gern Ihre Geschichte ...





12. September 2016

HAPPINESS IS A WAY OF TRAVEL, NOT A DESTINATION
(Roy Goodman)


Bilderbuch-Impressionen:

Ich nehme euch mit zu 10 zauberhaften Orten und Plätzen, die vielleicht jeder einmal in seinem Leben gesehen haben sollte. Fernab der Touristenknubbel liegen sie, die wahren landschaftlichen Schätze der Erde. Spektakuläre Bergpanoramen, atemberaubende Naturwunder, einsame Strände, idyllische Küsten und malerische Landschaften. Diese faszinierenden Orte und Plätze rund um die Welt muss man wirklich mit eigenen Augen gesehen haben...
Ein paar Geheimtipps von mir - Träumen erlaubt.

Must see!
Die schönsten Plätze dieser Welt sind subjektiv - hier meine höchstpersönliche Liste…

Platz 1: VENEZUELA - ANGEL FALLS


 
 
Die so genannten Tepui, die bis zu 3000 Meter hohen Tafelberge im Südosten Venezuelas, bilden eine fantastische Kulisse für den höchsten freifallenden Wasserfall der Erde: die Angel Falls oder auf Spanisch „Salto Angel“. Fast einen Kilometer, genauer gesagt 979 Meter stürzt das Wasser dort in die Tiefe. Es geht die Legende von einer schönen Sirene um, die in der Lagune des Wasserfalls wohnt. Sie gilt als Mutter der Fische des Flusses und Behüterin eines Goldschatzes. Wem sein Leben lieb sei, so sagen die Einheimischen, der wage sich nicht in ihre Nähe. Die Tafelberge entstanden vor 2000 bis 3000 Millionen Jahren und gehören zu den ältesten Gebirgsformationen der Erde. Eine abenteuerliche Tour ins Urwaldgebiet des Orinoco-Deltas mit faszinierender Fauna und Flora - allein die Anreise zu den Angel Falls sorgt für einen Adrenalin-Kick: Der Flug in einer kleinen Propellermaschine in den Nationalpark Canaima in eine Welt aus Regenwäldern, Nebelschwaden und exotischen Düften.

PLATZ 2: SRI LANKA - SINHARAJA FOREST


 
 
Alles das, was man sich unter einem wilden Dschungel vorstellt, findet man im Sinharaja Nationalpark: Tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, giftige und faszinierende Tiere, Informationen über den natürlichen Kreislauf des Dschungels und unvergessliche Erlebnisse. Der Sinharaja Forest liegt im südlichen Sri Lanka und ist ungefähr 100km von dem Küstenort Hikkaduwa entfernt. Eingegrenzt wird der Park von zwei Flüssen, der Koskulana Ganga definiert die Grenze im Norden und der Gin Ganga im Süden. Der Sinharaja Regenwald ist seit 1988 auf der Liste der UNESCO Weltnaturerben. Der Urwald ist eine dauerhaft grüne Oase mit einer außergewöhnlichen biologischen Vielfalt. Die höchsten Bäume ragen stolze 60 Meter in den Himmel und wirken vom Boden aus gigantisch. Sobald man die ersten Schritte in den Sinharaja Regenwald setzt, wird es dunkler und fast kein Sonnenstrahl findet den Weg durch das grüne Dach der Natur. (siehe auch weiter unten: GELIEBTE TORTOUR)

PLATZ 3: PERU - MACHU PICCHU


 
 
Mitten im Urwald von Peru, auf einem sehr steilen Berg liegt die geheimnisumwitterte Stadt "Machu Picchu". Erbaut um 1450 von dem mächtigen Volk der Inkas. Rund 100 Jahre später verließen sie ihre Stadt. Und Machu Picchu blieb verlassen - über 300 Jahre lang. Niemand fand die Siedlung, selbst die spanischen Eroberer, die 1532 ins das südamerikanische Land eindrangen nicht. Von keinem Punkt des Tales aus ist sie zu sehen. Nur ein schmaler Pfad, der wohl schon zu spanischer Zeit durch einen Erdrutsch blockiert war, führt hinauf. Zu Füßen einer schroffen Felswand, dem Huayna Picchu, erstreckt sich die in drei Bereiche gegliederte Anlage. Über den Inka Trail erreicht man das Sonnentor. Von dort aus bleibt einem die Luft weg beim Anblick der alten Inka Stadt. Die Faszination dauert an. Nicht nur während der Erkundung der unzähligen Tempel, Paläste, Brunnen und Terrassen - es ist eine Erinnerung für’s Leben.

PLATZ 4: MADAGASKAR - DIE BAOBAB ALLEE


 
 
Überall sieht man sie, die bauchigen grauen Säulen, die wie afrikanische Ausrufezeichen in den Himmel ragen und ihre dürren Hexenfinger in die Luft recken. Gott sei verärgert gewesen über den unersättlichen Baobab, heißt es, weil er sich das Recht herausnahm, genauso schön blühen zu wollen, wie alle andere Bäume. Weil das Nörgeln des Baobab kein Ende nahm, zog Gott ihn zur Strafe aus der Erde und steckte ihn verkehrt herum wieder hinein. Das wirre Wurzelwerk bildet jetzt seine Krone - so sieht es zumindest aus. Ein unbeschreibliches Erlebnis ist die mehr als achthundert Jahre alte "Baobab Allee“. Ein unvergleichlicher Anblick - vor allem in der Abendsonne… (auch darüber habe ich schon geschrieben. Siehe unten: SO ZAUBERHAFT IST MADAGASKAR)

PLATZ 5: ECUADOR - COTOPAXI


 
 
Cotopaxi bedeutet in der Inka-Sprache so viel wie: "Hals des Mondes". Der Berg erhielt diesen Namen, weil es aus einer bestimmten Perspektive so aussieht, als würde der Mond über dem Gipfel stehen. Die südamerikanischen Ureinwohner verehren den Vulkan als Gottheit. Die verwitterte Lava schuf fruchtbaren Boden und das Schmelzwasser des Gletschers sorgte für genügend Wasser. Der 5897 m hohe Cotopaxi zählt zu den höchsten aktiven Vulkanen der Erde und ist gleichzeitig einer der aktivsten Vulkane in Ecuador und mit seiner symmetrischen Form und dem vergletscherten Krater entspricht seine Silhouette dem Idealbild eines Stratovulkans. Ein Bilderbuchvulkan.

PLATZ 6: GALAPAGOS - LONESOME GEORGE


 
 
Der einsame George war eine Galápagos-Riesenschildkröte, eine Unterart der Pinta-Riesenschildkröten. Er stammte von der Insel Pinta der Galápagos-Inseln und war bis zu seinem Tod in der Forschungsstation der Charles Darwin Foundation untergebracht. Lonesome George wurde ca. 100 Jahre alt und wog etwa 90 kg und starb am 24. Juni 2012 als vermutlich letztes Individuum seiner Art. Im 19. Jahrhundert nutzten Walfänger und Piraten die größte der Galápagos-Inseln, die Isla Isabela, als Umschlagplatz für Waren und Nahrungsressourcen, wobei diverse gefangene Schildkröten entkommen konnten. Die Galapagos Inseln sind die beste Wahl für Abenteurer, die gerne ein unvergessliches Naturerlebnis erfahren und Riesenschildkröten, Landleguane und Lava-Eidechsen in ihrem Element beobachten möchten. Hier hat man eine wahrhaftige Begegnung mit einer weltweit einmaligen Tier- und Pflanzenwelt.

PLATZ 7: UGANDA - BERGGORILLAS


 
 
Nach der faszinierenden Wanderung durch den Ruwenzori und einer spannenden Safari im Queen-Elisabeth-Park kann man den Besuch der Berggorillas und der Hilfsprojekte im Bwindi-Impenetrable-Nationalpark kaum mehr erwarten. Die Heimat der Bwindi-Gorillas in Uganda liegt in einer der ärmsten Gegenden Afrikas. Am frühen Morgen machen wir uns auf den höchst anstrengenden Weg durch den Urwald auf die Suche nach den Berggorillas, die sich tief im Dschungel verstecken und denen wir dann tatsächlich irgendwann im undurchdringlichen Gebüsch begegnen. Dominante Silberrücken, aufmüpfige Schwarzrücken, treu sorgende Weibchen und verspielte Jungtiere ziehen uns für eine Stunde in ihren Bann. Ich hatte Wasser in den Augen.

PLATZ 8: COST RICA - CORCOVADO


 
 
Die landschaftliche Schönheit des Corcovado Nationalparks ist einmalig. Undurchdringlicher immergrüner Regenwald, eine menschenleere Pazifikküste, Mangroven und ein Süßwassersumpfgebiet im Inneren charakterisieren den Corcovado. Aufgrund seiner Abgelegenheit blieb der Regenwald bis in die 1960er Jahre von Menschen unberührt. Dieser wundervolle Regenwald liegt im westlichen Teil der Halbinsel Osa im Südwesten von Costa Rica und ist eine Welt für sich, eine freundliche "Grüne Hölle", wahrhaftig ein Schutzgebiet der Superlative. Unter den Hunderten verschiedener Baumarten sind Riesenexemplare von bis zu 80 Meter Höhe und mit drei Metern dicken Stämmen zu finden. Die roten Aras fliegen im Formationsflug den Strand entlang und wenn man den Boden aufmerksam betrachtet findet man die Spuren von Jaguar, Tapir, Puma, Ozelot und Ameisenbär. Affen hangeln sich durchs Dickicht und man trifft auf unzählige Vogel-, Amphibien- und Reptilienarten - nicht selten sieht man die hübschen Pfeilgiftfrösche und die genaue Anzahl der Insekten kennt niemand genau, da immer noch neue Arten entdeckt werden. Herrlich!

PLATZ 9: LADAKH: LEH IM HIMALAYA


 
 
Die faszinierende Bergwelt des westlichen Himalaja in Ladakh - welches häufig auch als „Klein-Tibet“ bezeichnet wird - ist unbeschreiblich schön. Unberührte Natur, gigantische Gletscher und der höchste befahrbare Pass der Welt auf dem Weg ins Nubra-Tal. Inmitten dieser grandiosen Hochgebirgslandschaften liegen die lamaistischen Klosterburgen Ladakhs. Die unvergessliche Begegnung mit dem Buddhismus und seinen geheimen Ritualen wird besonders spürbar während traditioneller Klosterfeste beispielsweise in Matho oder Thaktok. Ladakh liegt geographisch gesehen im Transhimalaya-Gebiet des tibetischen Plateaus. In Höhen zwischen 5000 bis über 7000 Meter erstrecken sich von Südost nach Nordwest die Gebirgsketten des westlichen Himalaya und des Karakorums am Südrand des großen innerasiatischen Hochgebirgsblocks. Strategisch gesehen besitzt Ladakh eine äußerst wichtige Position. Im Nordosten grenzt es an China, im Nordwesten an Pakistan, im Westen an Kaschmir und im Süden an die indischen Provinzen Himachal Pradesh und Punjab. Nicht nur wegen der Höhe im wahrsten Sinn: ATEMBERAUBEND.

PLATZ 10: BALI: TANAH LOTH


 
 
Überaus eindrucksvoll auf einem Felsen direkt vor dem Ufer an der Südwestküste Balis steht der Meerestempel „Tanah Lot“, was übersetzt soviel heißt wie "Tempel der Erde im Meer“. Für die Balinesen ist er ein kleines Heiligtum. Der hinduistische Tempel gehört jedoch zu einer Kette von Meerestempeln an der Südküste Balis die in Verbindung mit den großen Gebirgstempeln steht. In den Meerestempeln werden alle Geister und Gottheiten, die mit dem Meer in Verbindung stehen verehrt, in den Bergtempeln die zu Bergen und Bergseen in Beziehung stehenden Gottheiten. Üblich ist es, vom heiligen Wasser zu trinken oder sich das Gesicht zu waschen - für ein kleines Trinkgeld versteht sich. Und wer möchte, kann sich in der Höhle Ular Suci, die heiligen Schlangen zeigen lassen. Kleine, dünne schwarzweiß gestreifte wuselige Schlangen. Hochgiftig wohlgemerkt. Davon mal abgesehen ist dieser idyllische Ort vor allem im Abendlicht einfach ein Traum.

08. September 2016

KREATIV ARBEITEN:
5 TIPPS FÜR DEN JOBALLTAG



 
 
Ich hab's! Im Idealfall haben wir zur gestellten Aufgabe flugs die richtige Idee. Gute Ideen entstehen jedoch leider nicht auf Knopfdruck und sind auch nicht in irgendwelchen Schubladen zu finden.

Was tun, wenn die kreativen Gedanken mal nicht so wollen, wie der Job es erfordert? Zur Lösung von Problemen, zur Ausarbeitung neuer Konzepte oder für die Weiterentwicklung eines Unternehmens wird ein hohes Maß an Kreativität gefordert. Doch nicht immer fällt es uns leicht, kreativ zu denken. Dann helfen gezielte Methoden der Kreativität wieder auf die Sprünge. Und manchmal müssen wir eben auch Umwege gehen, um eine kreative Idee zu bekommen ...

Wenn's mal wieder länger dauert:
Hier sind meine Tipps für die Kreativität:


1. NEGATIV DENKEN
Im Ernst! Negatives Denken ist förderlich für die Kreativität. Und negatives Denken ist auch leichter als positives. Warum also nicht einfach rund um das zu lösende Problem ganz gezielt negative Szenarien ausdenken. Und im Umkehrschluß die positiven Aspekte erkennen. So beschreitet man völlig neue Wege - und hat Erfolg damit.

2. INSPIRATION SUCHEN
Inspirationen findet man überall - wenn man nur danach sucht. Ein bewusst offener Blick ins unmittelbare Umfeld auch übergreifend in andere Geschäftszweige und Berufsfelder bringt viele wertvolle und kreative Ansätze. Das lässt sich perfekt für die eigenen Aufgaben nutzen.

3. TEAMARBEIT 
So genannte Teamwork ist immer hilfreich - und wenn man keine Kollegen hat (so wie ich zum Beispiel), so gibt es dennoch immer Menschen im persönlichen Umfeld, auf deren Meinung man hohen Wert legt. Keine Scheu vor Fragen - und im Gespräch lassen sich perfekt gemeinsam noch nicht fertig gedachte Ideen weiterentwickeln. Also weg mit den Scheuklappen - auf, auf in die Diskussion.

4. WECHSEL DER PERSPEKTIVE
Kein Kollege für einen Gedankenaustausch in Sicht? Neue Sichtweisen können auch entstehen, wenn wir versuchen uns in völlig andere, neue Rollen hinein zu versetzen. Zielgruppe, Verbraucher, Chefetage, User, … Die eigene Idee aus einer anderen Perspektive zu betrachten und zu bewerten bewirkt wahre Wunder.

5. BRAINSTORM
Gedanken sind frei - aber nur wenn wir ihnen auch freien Lauf lassen. Nur so können sich auch kreative Ideen entwickeln - und Übertreibungen gehören dazu. So manche Schnapsidee hat sich schon als hervorragender Ansatz zur Entwicklung eines realistischen Planes herausgestellt.

Bevor wir uns jedoch auf die Suche nach der zündenden Idee machen, muss ganz klar Problem und Ziel definiert sein. Sonst wird das nix. Zunächst findet das Entdecken und Sammeln von Informationen über das Problem statt. Wir recherchieren und machen uns schlau. Nur daraus können später kreative Lösungsansätze entwickelt werden. Dann klappt’s auch mit dem „Heureka“-Erlebnis.


Reichlich Spaß damit und viele Geistesblitze wünsch ich euch

Eure Sabine

25.Juli 2016

10 AUF EINEN STREICH!!!
TIPPS UND TRICKS FÜR PERFEKTE URLAUBSFOTOS:


Einmal tief durchatmen - endlich Urlaub! Los geht’s! Viele besondere Momente, faszinierende Begegnungen und beeindruckende Erlebnisse stehen bevor. Damit ihr außergewöhnliche Fotos von all den schillernden Farben, Lichtstimmungen und Motiven machen könnt, verrate ich euch vorher noch ein paar (offene) Geheimnisse.
So klappt’s dann auch mit den eindrucksvollen Fotos:

1. WILDE TIERE
Die exotische Tierwelt ist speziell für mich immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Generell gilt ein unumstößliches Verbot: Tiere werden nicht geblitzt! Da führt kein Weg dran vorbei! Wenn sich die Viecher halt nur in der (Morgen- oder Abend-)Dämmerung zeigen oder im dunklen Wald verstecken, dann wird halt an der ISO-Einstellung geschraubt. Je nach Kamera ist aber auch das mit Vorsicht zu genießen: Ab einer ISO Zahl von 800 kann möglicherweise bereits schon das „Bildrauschen“ auftreten. Also: Auch da behutsam vorgehen. Klar: ein Stativ ist förderlich für längere Belichtungszeiten genauso wie ein passendes “Reiseobjektiv“, mit dem du sowohl die Blattschneiderameise ganz nah am Boden als auch den Brüllaffen weit weg im Baum ins Visier nehmen kannst.

2. INTERESSANTE MENSCHEN
Logisch, die Familienmitglieder muss man nicht fragen - aber alle anderen Menschen, die du fotografieren möchtest, solltest du um Erlaubnis bitten. Selbst wenn man der Landessprache nicht mächtig ist - oder grade dann - genügt oft bereits ein Lächeln und das Deuten auf die Kamera. Die Antwort ist leicht zu lesen. Eine Absage muss auf jeden Fall akzeptiert werden - aber meistens (das ist sicherlich sehr vom Reiseland abhängig) wird gern posiert. Manchmal ist jedoch der schönste Moment so schnell vorbei… da muss du mit entsprechendem Fingerspitzengefühl handeln. Noch ein Tipp: Vor allem Kinder freuen sich oft sehr, wenn sie sich selbst auf dem Display anschauen dürfen.
Genauso sind die Fotos der Familienmitglieder immer Sache des Augenblicks. Unbeobachtete Momente ergeben sehr viel natürlichere und harmonischere Fotos, als die „gestellten“, auf denen das Lächeln einfriert, bis das Klickgeräusch kommt. Versuche daher lieber (heimlich, still und leise) die Menschen bei ihrem „Tun“ zu fotografieren, anstatt sie vor irgendetwas hinzustellen, um zu dokumentieren, dass man tatsächlich beim Taj Mahal gewesen ist.
Und noch etwas: Gerade bei diesen Porträtaufnahmen ist es besonders wichtig auf den Hintergrund zu achten. Es ist höchst ärgerlich, wenn man erst im Nachhinein den Baum bemerkt, dessen Äste nun aus dem Kopf herauszuwachsen scheinen…

3. GROß ODER KLEIN?
Größenverhältnisse können sehr irreführend sein. Die tatsächliche Größe eines extrem riesigen Baumes oder eines winzig kleinen Insekts wird auf eurem Foto nicht deutlich? Tipp: man sucht sich ein Objekt zum Größenvergleich. Wenn auf dem Fluss unterhalb der Viktoria Falls ein Boot fährt, versucht es mit aufs Bild zu nehmen. Oder stellt euch, voraus gesetzt ihr riskiert damit nicht euer Leben (!), einfach selbst neben das zu fotografierende Objekt. Dasselbe gilt auch für kleine Detailaufnahmen. Die Größe eines besonders kleinen Fröschleins wird nur dann richtig deutlich, wenn man den Vergleich z.B. zu Laub hat, auf dem es sitzt.


 
 
4. DER PERFEKTE BILDAUSCHNITT
Es muss nicht immer die Mitte sein! Egal, ob du eine Baumgruppe, ein im Hafen liegendes Boot oder eine verfallene Ruine aufnehmen willst – für spannende Aufnahmen berücksichtigen wir gern die Drittel-Regel. Diese Proportionsregel zum harmonischen Bildaufbau empfiehlt ein Teilungsverhältnis von 2/3 zu 1/3 beziehungsweise von 1/3 zu 2/3 (horizontal und / oder vertikal). Der Horizont trennt also das erste Drittel vom zweiten Drittel oder die Mitte einer Blüte liegt im vertikalen zweiten Drittel. Im Gegensatz zu symmetrischen Fotos, in denen z.B. der Horizont genau in der horizontalen Mitte verläuft, wirken diese Proportionen überraschender und damit eindrucksvoller und harmonischer auf den Betrachter.

5. UNGEWOHNTE PERSPEKTIVEN
Ich werde gern ausgelacht, wenn ich mich in die Wiese werfe, um ein Foto zu machen. Aber es lohnt sich (fast) immer! Auch andere neue Blickwinkel - weg von den üblichen Sichtweisen - erzeugen immer Kopfkino beim Betrachter des Fotos. Du erzeugst Spannung, in dem du Tiefe erzeugst: Ein paar unscharfe Blätter im Vordergrund erzählen die Geschichte vom „Lauscher hinterm Baum“… Auch die Hintergründe sind immens wichtig - und oftmals ist es nur eine kleine Veränderung des Kamerastandpunkts, der eine völlig neue Botschaft eures Fotos zaubern kann. Also: Bewegt euch, klettert auf Mauervorsprünge oder geht in die Hocke, beschäftigt euch mit eurem Motiv intensiv, bevor ihr den Auslöser drückt. Dann erzählen eure Fotos unglaubliche Geschichten…

6. VARIATION MIT DER BELICHTUNGSZEIT
Beispielsweise, wenn wir Wasser fotografieren, haben wir viele Darstellungsmöglichkeiten. Zunächst musst du dir im Klaren sein, wie du das Wasser abbilden möchtest: Eingefroren oder weiche Unschärfe? Um einzelne Spritzer fließenden Wassers an einem Bachlauf oder einer sich brechenden Wellen einzufrieren, also klar und scharf abzubilden, benötigst du eine sehr kurze Belichtungszeit. Um Wasserkaskaden als Feenhaar oder die sanft schaukelnde Oberfläche des Meeres zwischen den Felsen weich und fluffig darzustellen, sind lange Belichtungszeiten nötig. Und wenn du Glück hast, kannst du sogar einen sehr belebten Platz mit vielen Menschen, die sich schnell bewegen, durch sehr lange Belichtungszeit komplett leerfegen.


 
 
7. DIE BLENDENWAHL
Bei Landschaftsaufnahmen in den Bergen oder in der Wildnis möchtest du in der Regel sowohl den Vorder- als auch den Hintergrund komplett scharf abbilden. Damit dir das gelingt, brauchtst du eine hohe Tiefenschärfe, die du durch eine kleine Blende (ca. von 8 bis 16) erreichst. Die wirkliche Tiefe einer Landschaft fängst Du am besten mit einem Weitwinkelobjektiv ein. Wenn du allerdings ein einzelnes Motiv z. B. eine Blüte oder ein Insekt in einer Nahaufnahme groß abbilden möchtest, blendest du am besten auf. Je größer deine Blende ist, desto besser ist dein Motiv freigestellt (also der Hintergrund unscharf). Ein Makroobjektiv kann für solche Aufnahmen auch sehr hilfreich sein. Denk dran: Kleine Blendenzahl bedeutet große (offene) Blende, große Blendenzahl bedeutet kleine (geschlossene) Blende.

8. UND WAS IST MIT ARCHITEKTUR?
Viel hilft nicht immer viel. Das heißt: Du musst nicht immer alles drauf haben. Wie der Kölner Dom aussieht, weiß (fast) jeder. Also musst du das nicht auch noch zeigen. Wenn du ihn im Ganzen abbilden möchtest, dann suche dir einen Standpunkt sehr weit weg - der Dom ist dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Auch schön. Was ich persönlich aber sehr viel spannender finde, ist die Details aus solchen wunderschönen Motiven herauszuarbeiten. Sieh genau hin! Suche Details (an Türen, den Beschlägen, im Holz, an Wasserspeiern, den Steinmetzarbeiten…) und stelle sie dar. Es gibt unheimlich viel zu entdecken. Und dann zeigst du Dinge, die andere eben nicht sehen! Das sind dann fantastische Fotos.

9. WENN’S SCHNELL GEHEN MUSS
Bei der „Äktschn-Fotografie“ spielt das richtige Timing die wichtigste Rolle. Die Aufgabe: Du willst die Geschwindigkeit von Reitern, Rennwagen, Läufern,… darstellen. Das erreichst du durch sogenannte „Mitzieher“. In der Theorie ganz einfach - in der Praxis erfordern sie allerdings ganz schön viel Geduld und Übung! Wie der Name schon sagt, bei Mitziehern geht es darum, die Bewegung zu verfolgen. Die Kamera wird dabei mitgeschwenkt, während der Verschluss offen ist. So bleibt (im Optimalfall) das bewegte Objekt scharf, während der Hintergrund durch die Bewegung verschwommen dargestellt wird. Noch ein kleiner Tipp: Je weiter du von deinem Objekt entfernt bist, desto besser gelingen dir die Fotos, weil die Schärfeebene dann eher gleich bleibt. Es empfiehlt sich hier natürlich auch die Serienbildfunktion einzustellen und gleich 5–6 Bilder zu machen. Mit Fingerspitzengefühl musst du die Belichtungszeit einstellen. Dafür gibt es eine kleine Faustregel: Du musst den Kehrwert der Geschwindigkeit in km/h als Belichtungszeit nehmen. Also bei einem Radler, der 45 km/h drauf hat, nimmt man dann 1/45 Sek. - bei einem Rennwagen dagegen, der mit 300 Sachen unterwegs ist, nimmt man besser 1/300 Sek. Mitzieher auch verkehrt herum (Hintergrund scharf und bewegtes Objekt in der Unschärfe) können aber auch ihren Charme haben. Seid kreativ!

Auch ganz wichtig: Fotografieren ist immer Malen mit Licht! Hilfreich ist sicherlich nochmals ein kurzer Überflug über meinem Newsblogartikel: GIBT ES DAS PERFEKTE LICHT?


 
 
10. PRAKTISCHES:
Wie schnell haben wir Wasserspritzer auf der Linse oder ein eingestaubtes Objektiv? Preiswerter Tipp für die Reinigung des Objektivs: Zigarettenpapierchen! Einfach schnell den Klebestreifen abtrennen, die Linse anhauchen und vorsichtig mit der Papierseite von innen nach außen wischen. Das feine Papierchen hinterlässt keine Kratzer und saugt (Fett-)Flecken, einfach auf. Natürlich nur, wenn ihr kein feines Mikrofasertuch in eurem Fotorucksack dabei habt…
Und: Du solltest immer einen Ersatzakku dabei haben. Murphys Law besagt nämlich, dass immer dann, wenn es gerade spannend wird, der Akku leer ist…
Und: Pack immer ausreichend Speicherkarten ein. ‚Speicherkarte voll‘ im ungünstigen Moment ist bestimmt jedem schon mal passiert. Am besten, du wechselst die Speicherkarte bereits, wenn du noch ein paar Schüsse hast.
Ein letzter Tipp: Nimm kleinere Speicherkarten. Anstatt einer 64 GB Speicherkarte verwende lieber mehrere 8 oder 16 GB große Karten. Im zwar eher unwahrscheinlichen Fall (ist aber alles schon vorgekommen), dass eure Speicherkarte den Geist aufgibt oder ihr sie verliert, sind zumindest nicht gleich alle Fotos auf einmal im Eimer, sondern ihr habt noch ein paar andere Karten in Reserve. Das spart Nerven.

So. Jetzt aber los und nix wie weg!

Und immer gutes Licht wünsch ich euch!

Eure Sabine


08.Juli 2016

SO ZAUBERHAFT IST MADAGASKAR
INSELN SIND IMMER ORTE DER SEHNSUCHT!
(ICH)



Ein Tagebuchauszug:

Von Tulear nach Morondava ist es nur eine Flugstunde gen Norden. Eigentlich. Wenn nicht ausgerechnet "Misjö le Schenerall" an diesem Morgen dringend in den Süden müsste. Das ist für ihn kein Problem, weil er kann ja das Flugzeug nehmen, in das wir soeben eingestiegen sind. Wir machen eben einen kleinen Umweg für ihn. Also: Ab in den Süden. Wir dürfen dann dabei sein, wie der Herr Minister mit sämtlichen militärischen Ehren und viel Blasmusik in Fort Dauphin empfangen wird. Dabei erhaschen wir einen kurzem Blick auf die wunderschöne und aussergewöhnlich grüne und hügelige Regenwaldlandschaft am südlichen Ende Madagaskars.

Nach diesem Exkurs landen wir Stunden später an unserem ursprünglich geplanten Bestimmungsort. In Morondava steigen wir in unsere Jeeps um und freuen uns wie Bolle auf die vor uns liegende Tour. Wir fühlen uns auf den holperigen Sandpisten ziemlich sicher und sind tief beeindruckt von der sehr unbekümmerten Fahrweise von Charles, unserem Fahrer, im unwegsamen Gelände. Möglicherweise hat das auch damit zu tun, dass unser Fahrer ein “lecker französisches Schokoladencrossant” ist und meine Freundin Urse und ich abwechselnd Stielaugen bekommen... Als wir dann mitten im Nirgendwo anhalten müssen, treibt es uns die Schweissperlen auf die Stirn. Nicht, weil es draußen bereits wieder brüllend heiß ist, sondern weil nach einem höchst seltsamen, lauten Geräusch uns plötzlich der linke Hinterreifen überholt, um dann ganz gemächlich ins Dornengebüsch zu kullern.

Das ist jetzt definitiv nicht nur der übliche Platten, mutmaße ich. Damit haben wir schließlich schon Routine. Leider wahr: die Achse ist gebrochen - und langsam sickert eine hässliche braunschwarze Brühe in den roten Sand. Und kein Mensch ist weit und breit. Verstohlen checken wir unsere Wasservorräte. "Mora - Mora" - die oberste Devise aller Madegassen heißt frei übersetzt: "Nur die Ruhe kann es bringen". Also versuchen wir es gelassen zu nehmen. Dennoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass hier jemand vorbei kommt, der uns aus der Misere helfen kann. Ausser verdörrtem Gestrüpp und einer Sandpiste, die in der Hitze flimmert, kann ich nichts und niemanden entdecken. Hilfe anrufen?! Ich schiele verstohlen auf mein Handy - kein Netz. Klar. Aber hey: Mora - Mora, wie schon gesagt. Ich stecke ganz cool meine Handy wieder ein und wir setzen uns irgendwo in den staubigen Schatten und warten. Glücklicherweise vermisst uns der zweite Jeep nach geraumer Zeit und kommt tatsächlich zurück, um uns zu suchen. Wir laden die Rucksäcke um und quetschen uns in den Jeep - nicht ohne lange beratschlagt zu habe, was jetzt zu tun wäre.

An einem kleinen Dörfchen zwischen Baobabs und Dornengestrüpp gelegen halten wir wieder an. Nur die Männer steigen aus, um mit dem Dorfältesten ein “kabary” abzuhalten. Die Leute lieben Rezitationen und Ansprachen, die sich oft zu einem langen, einem sehr langen Diskurs entwickeln. Ein “kabary” beginnt immer mit einer langatmigen Entschuldigung des Redners, weil er das Wort ergreift, obwohl er doch der Geringste unter den Anwesenden sei und nichts, aber auch so rein gar nichts, zu sagen habe. Danach werden die Anwesenden begrüsst, mit allen Titeln und Namen und ihre Präsenz wird wortkräftig bedankt. Der Kern der Aussage, der oft nur einen geringen Teil des “kabary” einnimmt, wird dann weitschweifig umrundet, langsam eingekreist, eingebettet in blumige und bildhafte Wortwendungen. Uns geht es darum, einen Wächter für das Auto zu finden, der aufpasst, damit sich das Fahrzeug nicht in Einzelteile verflüchtigt, während unser Fahrer mit dem Ochsenkarren nach Morondava zurückkehrt, um die Ersatzteile zu finden. Das kann dauern.

Währendessen sind meine Freundin Urse und ich umringt von den Kindern aus dem Dorf, die uns sehr neugierig - wenn auch äusserst vorsichtig mustern. Ich steige aus und das vorwitzigste von allen nimmt sofort Reißaus! Dabei wollte ich nur ein Bonbon verschenken. Aber das Mädchen traut sich nicht näher. Ich stecke es mir selbst in den Mund und das Bedauern, das in ihrem Gesicht zu lesen ist, ist unbeschreiblich. Das zweite Bonbon nimmt sie dann schnell und auch die anderen rücken jetzt ein bisschen auf. Sie kichern und glucksen und nachdem alle Bonbons verteilt sind, versuche ich mich mit den Kindern zu unterhalten… mit Händen und Füßen. Ich versuche ihre Namen herauszufinden und sie lachen und erzählen fröhlich - es ist einfach herrlich. Und über die komischen Geräusche, die wir von uns geben, (also unser Schwäbisch), werfen sie sich vor Lachen fast in den Sand. Urse und ich zeigen ihnen ein Spiel, welches bei uns zu Hause jedes Kind kennt. Man steht sich gegenüber und klatscht abwechselnd in die Hände des Gegenüber und auf die eigenen Schenkel - man wird immer schneller und wer zuerst aus dem Takt kommt, hat verloren. Die Kinder sind komplett begeistert. Fasziniert haben sie uns beobachtet und noch aufregender wird es, als ich das mutige Mädchen auffordere mit mir zu spielen. Dann geht's los! Jedes Kind will mit mir spielen, sie drängeln und schubsen - und sie konzentrieren sich, um keinen Fehler zu machen. Das Gelächter dabei ist eine wahre Wonne. Die kleinen klebrigen Hände klatschen an meine und ich kichere nicht weniger als die Mädchen!

Die Verhandlungen sind abgeschlossen. Die Männer kommen zurück und steigen schnell ein. Sie wollen sofort los - keine Zeit zu verlieren. Oh, ich bin aber noch nicht durch - und wir haben doch so viel Spaß… Wie gerne wollte ich noch bleiben. “Salama!”, “Veloma!” Ich springe gerade noch rechtzeitig in den Jeep, er fährt schon langsam los vor Ungeduld. Ich winke durchs Fenster, verdreh mir den Hals um einen letzten Blick auf die Kinder und das Dorf zu erhaschen, die schnell im aufgewirbelten Staub verschwinden. Das fröhliche Kinderlachen habe ich mir fest in meinem Herz verwahrt.

Es ist immer noch ein weiter Weg, den wir bis zur „Route des Baobabs“ vor uns haben. Die Schatten werden immer länger, ich rutsche nervös auf dem Autositz hin und her. Ich möchte so gern die Baobab-Allee im Licht der untergehenden Sonne fotografieren. Es ist eines der Traumbilder, die sich in meinem Kopf festgebrannt haben - und auch einer der Hauptgründe, warum ich mich auf den Weg nach Madagaskar gemacht habe. Im letzten Tageslicht erreichen wir die Allee. Sofort nimmt mich der Zauber der untergehenden Sonne, die hinter den knorrigen Riesen versinkt, gefangen. Die gigantischen Bäume ragen bis zu 30 Meter hoch und sind bereits über 1.000 Jahre alt. Was haben sie nicht schon alles gesehen! Und was würde ich drum geben, wenn sie mir doch nur davon erzählen könnten... Es fällt mir ein Satz von Khalil Gibran ein, der mir passend erscheint: "Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt... " und ich fühle mich, als wäre ich nicht von dieser Welt. Oh, wie zauberhaft ist Madagaskar.

Und von Morondava nach Antananrivo ist es auch eine Flugstunde. Eigentlich. Aber das ist eine andere Geschichte.



04.Juli 2016

GIBT ES DAS PERFEKTE LICHT?
IN ALLEM, WAS EXISTIERT IST LICHT.
MAN MUSS ES NUR ERKENNEN!
(WOLFGANG J. REUS)



Für richtig gute Fotos muss man Opfer bringen. Das ist leider so. Auch wenn es schwer fällt - aber es lohnt sich definitiv, richtig früh aufzustehen, um das vielleicht schönste Licht des Tages zu nutzen.

Am ganz frühen Morgen, ungefähr eine halbe Stunde vor dem Sonnenaufgang erwacht die Welt. Das morgendliche Licht ist unbeschreiblich klar. Genau dann, ganz knapp vor Sonnenaufgang, gelingen meistens wunderbar pastellige Fotos. Auch wenn diese fotogene Phase gerade mal nur ein paar Minuten andauert - diese kurzen Momente sind faszinierend. Tautropfen hängen in den Blättern, Nebel wabert. Ich streife mit der Kamera durch die Natur, atme tief durch und fühle mich erfüllt vom Licht!

Das bedeutet jedoch nicht, dass Morgenmuffel nicht auch schönes Licht erleben können. Ganz im Gegenteil! Im Verlauf eines Tages verändern sich die Lichtverhältnisse vehement. Und dann gibt es ein paar ganz wichtige Indizien, die man einfach wissen muss - und schon sind wir auf der Spur des perfekten Lichts!


Früh am Morgen

Für gewöhnlich ist das die Zeit, in der man sich im Bett gerade nochmal umdreht, um noch mindestens 3 Stunden weiterzuschlafen. Disziplinierte Fotografen dagegen werden belohnt: mit aussergewöhnlicher Lichtstimmung! Motive in dieser Beleuchtung haben meistens später am Tag, in anderem Licht, all ihren Reiz verloren…

Die goldene Stunde
Die goldene Stunde ist eine der schönsten, die ein Tag zu bieten hat. Es ist die Zeit jeweils ungefähr eine Stunde nach Sonnenaufgang und eine Stunde vor dem Sonnenuntergang. Dann ist der Himmel in kräftige gelb-orange Töne getaucht und das Licht ist optimal, da es ganz besonders weich ist und wir wunderbare Kontraste haben.

Die Mittagssonne
Die Zeit so zwischen 12.00 und 14.00 Uhr ist eigentlich nur dann interessant, wenn der Himmel wirklich strahlend blau ist und es vereinzelt vielleicht ein paar Wölkchen gibt. Durch den Winkel des Sonnenlichts (Zenit) ergeben sich nur ganz kurze Schatten und somit kaum Kontraste - von Romantik also keine Spur. Die Sonne verschluckt die Farben. Mit einem Trick können wir aber dennoch schöne, kräftige Farben darstellen und die Kontraste erhöhen: Wir benutzen einen Polfilter.

Nachmittagslicht
Das ist die Tageszeit die beispielsweise für Portraits im Freien gut geeignet ist. Die Sonne steht tief und betont durch das warme Licht die Hautfarbe. Ein bewölkter Himmel ist übrigens der beste Diffusor den man sich vorstellen kann. Daran sollte man auch denken, wenn man sich mit Makroaufnahmen beschäftigt. Aber auch schöne Schäfchen- oder dicke Regenwolken am Himmel können sehr interessant sein. Sie beleben das Foto und lassen unsere Motive spannender, manchmal dramatischer wirken - denkt dabei z. B. auch an die Schwarz-Weiß Fotografie.

Die blaue Stunde
Warum die Stunde vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang als blaue Stunde bezeichnet wird, liegt auf der Hand. Die Dunkelheit changiert - das Licht färbt sich in dieser Zeit von Lila bis Blau. Aber selbst dann, wenn es richtig Nacht ist, ist der Himmel nicht ganz schwarz, sondern immernoch tiefblau. Auch dieses Licht ist optimal zum Fotografieren, es empfiehlt sich dann jedoch mit einem Stativ zu arbeiten - die Dämmerung erfordert längere Belichtungszeiten. Und vergesst die Spiegelvorauslösung nicht.

Gegenlicht

Wir achten immer darauf, dass die Sonne nicht von vorne kommt - so lautet eine schlaue Faustregel. Regeln sind dazu da gebrochen zu werden! Denn vielleicht möchten wir ja das Gegenlicht gezielt nutzen: Schöne Effekte können z. B. die Blendenflecke ergeben. Oder wir machen sehr kontrastreiche Aufnahmen, die unser Objekt, wie einen Scherenschnitt aussehen lassen. Ansonsten kann man gern immer darauf achten, die Sonne im Rücken oder zumindest von der Seite zu haben. Logischerweise nicht bei Sonnenauf- und Sonnenuntergängen.

Nacht
Auch im Anschluss an die blaue Stunde geht’s noch weiter: Vollmond oder Milchstraße, beides sehr beliebte Motive in der Nacht. Natürlich zu recht. Mit entsprechenden Vordergründen sind dann der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Oder auch Feuerwerke oder andere Lichtspiele wie Langzeitbelichtungen befahrener Straßen sind sehr dankbare Motive in der Nacht.

Und wie das richtig geht mit den Langzeitbelichtungen, Spiegelvorauslösungen, Blendenflecken, Polfiltern undsoweiter erkläre ich ganz ausführlich entweder in den Workshops oder bei den Fotowalks. Dazu sollte man jedoch immer die aktuellen Termine im Blick haben…

Viel Spaß und immer gutes Licht!

Eure Sabine



21. April 2016

GELIEBTE TORTOUR!
Tagenbucheintrag am vorletzten Tag meines Sri Lanka Aufenthalts:


Meine Füße rutschen dauernd weg, weil die Steine über die ich stolpere dicht von Pflanzen überwuchert sind. Das Objektiv der Kamera ist ständig beschlagen. Der schmale Pfad durch die aufgeweichte Erde im Dschungel ist steil. Schweiß läuft mir über mein Gesicht, in die Augen und brennt. Ich kann mich nicht erinnern, ob mein T-Shirt überhaupt jemals trocken war. Ich atme schwer. Es fühlt sich an, als ob meine Lunge kaum Sauerstoff bekommt. Und frage ich mich: Was bitteschön hab ich hier eigentlich zu suchen? Es gibt doch Orte, die so viel angenehmer sind, als der letzte urzeitliche Tieflandregenwald von Sri Lanka. Warum liege ich nicht gemütlich ein Buch lesend an einem der wunderschönen singhalesischen Badestrände und lasse mir die Sonne auf den Pelz brennen?

Ist doch klar: Weil ich tatsächlich viel lieber hier bin…

Alles auf Anfang: Das keine hundert Kilometer von den eben erwähnten wunderbaren Stränden entfernte Dorf Kalawana, in dem ich für die nächsten 2 Tage untergekommen bin, ist feucht und moderig. Wolken hängen tief und dunkel am Himmel. Dennoch sehe ich ihn, den Sinharaja Rain Forest, den immergrünen Urwald. Direkt von meinem Balkon aus (der im Übrigen das Beste in meiner Unterkunft ist) habe ich eine unbeschreibliche Aussicht auf den Regenwald. Und ich staune...

Es regnet. Heißt ja auch Regenwald. Obwohl er eigentlich Schüttwald heißen müsste. "Kann ich morgen überhaupt im Wald wandern?" "Gar kein Problem", sagt Mr. Dharmasena, mein Fahrer. Der Buddhist grinst breit, hat eh nie ein Problem. Und ich beobachte währenddessen die dicken prasselnden Tropfen. Tags darauf ist es schwülwarm aber nicht wirklich unangenehm und ich bin begeistert von den Bäumen, die bestimmt 50 oder gar 60 Meter hoch aufragen. Am sehr frühen Morgen kämpft sich unser kleines Auto über eine holperige Straße (die den Namen Straße gar nicht verdient) und Mr. D. umfährt virtuos die Löcher und Pfützen, die groß wie Mondkrater sind. Doch wir erreichen den Eingang des Nationalparks zum Glück unbeschadet.

Ich wandere los. Sofort ist es dunkler und lauter und ich kann durch das dichte Geäst der Bäume kaum mehr den Himmel sehen. Vögel, Insekten und Affen zwitschern, zirpen und japsen durch die Bäume. Es ist noch feuchter, die Pflanzen wachsen dicht, grün und undurchsichtig. Ich bekomme eine leise Ahnung davon, was der Begriff "unberührte Natur" tatsächlich bedeutet. Im Regenwald. Im Urzustand der Welt.

Auf meinem Weg durch den Dschungel werde ich von einem Ranger, Kalum, begleitet. Kalum grabbelt alles an, lässt mich riechen und fühlen. Er zeigt mir einen fetten Tausendfüßler, der sich in seiner Hand zusammenringelt. Er reibt die Blätter eines Strauchs zwischen den Fingern und ich glaube in einer Parfümerie zu stehen. Der junge Bursche im grauen T-Shirt und den verschlissenen Wanderlatschen kennt jede Frucht und jede Pflanze beim Namen und ich höre seinem lustigen Englisch sehr gerne zu und frage ihm Löcher in den Bauch.

Der König des Waldes, der Leopard, ist selten geworden. "Du siehst ihn nie, nur nachts. Aber da kannst du ihn ja auch nicht sehen", sagt Kalum. Ein weiteres Beispiel für die unbedarfte aber sehr bestechende Logik der Singhalesen. "Dort oben, ein Hutaffe." Ich entdecke ihn erst, als er sich bewegt. Auf einem Palmblatt döst eine Agame mit knallrotem Kopf - die sehe ich gleich! Dann zeigt mir Kalum eine Nasen-Peitschennatter die gerade im Gebüsch verschwinden will. Die Schlange ist quietschgrün, und auf meine Frage, ob sie giftig sei antwortet Kalum lapidar: Oooch, nur ein bisschen. Lass dich halt nicht beissen - und schon gar nicht von ihr blenden…

Wenig bis gar keine Faszination dagegen erzeugen die Blutegel, die in Myriaden auf den Steinen sitzen und sofort am Schuh festkleben, wenn man nur für einen klitzekleinen Augenblick stehen bleibt. Sie glitschen dann zur nächsten freien Hautstelle und saugen sich umgehend fest. Ziemlich unangenehm, aber keineswegs gefährlich. Aber ich finde es definitiv nicht witzig - zieh die Viecher ab, rolle sie wie ein Kaugummipapier zusammen und schnipse sie weg. Bä.

Später holt uns dann doch noch der Regen ein. Außer dem heftigen Prasseln des Regens kann man dann kein anderes Geräusch mehr hören. Die Luft ist so frisch, dass man das Atmen ganz bewusst wahrnimmt. Dann reissen für einen ganz kurzen Moment die Wolken auf und ein paar Atemzüge lang bricht sich das Sonnenlicht durch die unzähligen Wassertropfen in fantastische Farben…
Und einmal mehr wird mir glasklar: Hier im Regenwald bin ich irgendwie daheim.




01. März 2016

IN ZEITEN
SCHNELLEN WANDELS
DAS GLÜCK IST WIE EIN CHAMÄLEON: ERST WENN DU ES FINDEST, ERKENNST DU,
DASS ES DIE GANZE ZEIT VOR DEINER NASE WAR!
(RICO HAHN)



Das Chamäleon ist ein Sinnbild für Personen oder Objekte, die es verstehen sich jeder Umgebung oder Gegebenheit perfekt anzupassen - positiv wie negativ belegt. In einigen Kulturen steht das Chamäleon auch für den Begriff der Zeit. Seine Augen haben die Fähigkeit gleichzeitig nach hinten, seitlich und nach vorn zu blicken, was als Symbol für das Gefüge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gilt.

ABER WAS GENAU HAT DAS JETZT MIT MARKENKOMMUNIKATION ZU TUN?

Funktionierende Erscheinungsbilder und gute Kommunikationsstrategien befinden sich ebenfalls auf dieser Gratwanderung. Ein Balanceakt zwischen rationaler Anpassung und übereinstimmender Konformität.

Also ein Logo oder Signet, das sichtbar wird, indem es sich versteckt?

Ein prüfender Blick auf ein Logo genügt. Sofort setzt Kopfkino ein. Zumindest sollte das so sein. Zwar muss ein gutes Firmenlogo von Beständigkeit geprägt sein - schließlich werden damit Werte verbunden, die in den entsprechenden Dienstleistungen, den Produkten, der Firmenphilosophie oder gar in den eigenen persönlichen Erfahrungen manifestiert sind.
Aber es darf nicht in Stein gemeißelt sein! Auch große Marken frischen ihre Logos immer wieder auf und werden so dem gesellschaftlichen Wandel und der sich verändernden Medienlandschaft gerecht.

Deshalb will ein Logo-Relaunch gut durchdacht, analysiert, strategisch geplant und mit dem nötigen Gespür und Sorgfalt gestaltet sein.

KLARE ANZEICHEN DAFÜR, DASS ES HÖCHSTE ZEIT FÜR EIN LOGO-RELAUNCH IST:

• Wenn das Logo das Unternehmen nicht (mehr) repräsentiert und dessen Kompetenz, Vision oder Neuausrichtung nicht unterstreicht. Über längere Zeiträume ändern Unternehmen ihre Angebote oder Produktpalette sowie auch ihre Zielgruppen. Also Achtung: Ist die optische Repräsentation noch aktuell? Denn das Design muss die Gegenwart widerspiegeln - nicht die Vergangenheit.

• Wenn sich das Logo nicht mit Internet, App & Co verträgt: Ein Logo, das vor Jahren entworfen wurde, ist nicht immer auch für das Internet und die sozialen Medien geeignet. Logos müssen heute medienübergreifend gestaltet sein. Ist das Logo noch immer gut lesbar, wenn die Größe verändert wird? Überzeugt es auch als Schwarz/Weiß-Variante? Lässt sich daraus problemlos ein Icon ableiten? Falls nicht - dann aber schnell!

• Wenn die Konkurrenz klar über ein besseres Erscheinungsbild verfügt. Um das einschätzen zu können, muss man die Mitbewerber im Auge behalten. Ist das Logo der Konkurrenz attraktiver? Dazu empfiehlt es sich, Freunde, Bekannte oder sogar Kunden zu befragen. Ehrliche Antworten geben Aufschluss über die Anziehungskraft des Designs.

• Wenn das Logo zu komplex ist: Die Zeiten der Farbverläufe oder Schatten im Logo sind weitgehend vorbei. Flat Design ist zeitgemäß, weil komplizierte Logos schwer für verschiedene Medien übersetzt werden können. Das macht das ohnehin schon schwierige Einhalten von CI-Richtlinien nicht einfacher.

• Wenn das Logo ursprünglich unprofessionell erstellt wurde. Gerade in der Gründungsphase kommt es ja oft auf jeden Euro an. Da fallen die Ausgaben für ein professionelles Logo gern schon mal durchs Raster. Das Ergebnis hat zwar eine Zeit lang seine Berechtigung - dennoch sollte dringend dem wachsenden Erfolg eines Unternehmens auch die Professionalität seines Erscheinungsbilds angepasst werden.

Fragen dazu? Jederzeit und gerne! Ich bin für Sie da.




29. Februar 2016

AUFMACHEN!
FRÜHLING IST DA!
DER FRÜHLING HAT SICH EINGESTELLT! WOHLAN, WER WILL IHN SEHEN?
DER MUSS MIT MIR INS FREIE FELD, INS GRÜNE FELD NUN GEHEN ...
(HOFFMANN VON FALLERSLEBEN)



Frühling!
Manche sprechen auch von der Tagundnachtgleiche, man kann ihn aber auch einfach nur "Lenz" nennen. Der Beginn kann entweder astronomisch, also nach Lage der Erde zur Sonne, oder phänologisch, nach dem Entwicklungsstadium der Pflanzen, festgelegt werden.
Astronomisch wird der Frühlingsanfang durch das Äquinoktium definiert. Dieser Zeitpunkt variiert und fällt auf der Nordhalbkugel auf den 20. oder 21. März. Eben genau dann, wenn der Tag und die Nacht gleich lang sind …
Phänologisch betrachtet beginnt der Frühling mit dem Blühen z. B. des Krokus, der Tulpe oder der Narzisse - in unseren Gefilden für gewöhnlich in den Monaten März oder April, in der südlichen Hemisphäre dagegen im September oder Oktober.

KAUM IST ES FRÜHLING - SCHON SPIELEN ALLE VERRÜCKT?

Gibt es tatsächlich die sogenannten Frühlingsgefühle? Und ob! Mit steigender Lichtintensität im Frühling werden im Organismus vermehrt das Glückshormon Serotonin und auch Dopamin ausgeschüttet. Ein Gefühl der Aufbruchstimmung ergreift uns, wir fühlen uns alle ein wenig besser und wollen nach dem langen, dunklen Winter Ballast abwerfen! Da die Tage jetzt länger und somit heller werden, haben auch wir mehr Tatendrang.

Auch der Wunsch nach einem Partner ist bei den meisten Menschen im Frühling stärker, verursacht unter anderem durch vermehrte Hormonausschüttung. Dies ist wissenschaftlich allerdings nicht bewiesen. Ich persönlich vermute eher, dass hier die optischen Reize ihr Übriges tun, wenn die leichten Blusen und Röcke wieder aus den Schränken hervor geholt werden …

Im Gegensatz zu diesen sogenannten Frühlingsgefühlen stellt sich bei manchen die Frühjahrsmüdigkeit ein, die vor allem dem immer noch stark im Blut vorhandenen Schlafhormon Melatonin zugeschrieben wird, welches während der langen Wintermonate vermehrt gebildet wurde. Der sprunghafte Anstieg des Serotonins wird durch Licht und Wärme bewirkt und drosselt das Schlafhormon. Zwar kommen wir langsam in Schwung aber genau dieser Kampf der Hormone ermüdet unseren Körper. Auch weiten sich durch die Frühlingswärme unsere Gefäße, der Blutdruck sinkt - das macht uns müde.

BESTER TIPP GEGEN CHAOTISCHE HORMONZUSTÄNDE: RAUS HIER!

Nicht nur die Naturliebhaber und Wanderer zieht es jetzt wieder vermehrt ins Freie. Und: Die Fotoapparate werden wieder ausgepackt! Juhu!

Vielleicht wird es jetzt auch wieder Zeit für einen Fotoworkshop...

Ob Frühlingsgefühle oder Frühjahrsmüdigkeit - los geht's!




25. Februar 2016

WELCHE KAMERA SOLL ICH MIR KAUFEN?
SCHWIERIGE FRAGE! UND ES GIBT SO VIELE VERSCHIEDENE ANTWORTEN DARAUF!


Das Wichtigste ist doch, dass ich eine Kamera finde, die zu meiner Art zu fotografieren passt. Also muss ich nicht die beste Kamera suchen, sondern die passendste. Denn wenn ich mich an meinen eigenen Bedürfnissen orientiere, heißt es nicht zwingend, dass auch der „Testsieger“ die richtige Kamera für mich ist. Als Erstes muss man sich überlegen, was man mit der Kamera eigentlich machen möchte. Klar, fotografieren - aber wie? Wie sehr möchte ich mich mit der Kamera wirklich auseinandersetzen oder will ich nur den Automatik-Modus benutzen? Wo soll fotografiert werden? Draußen? Drinnen? Möchte ich lieber bewegte Motive wie Kinder, Tiere oder Sportler fotografieren? Oder doch lieber Architektur und Landschaften? Ganz nah dran oder von sehr weit weg? Möchte ich an Workshops teilnehmen, um die Kameratechnik zu begreifen? Um meine Ideen kreativ umzusetzen? Wer zeigt mir, wie es funktioniert? Wie viel Zeit kann und will ich denn für mein Hobby aufbringen oder will ich nur im Urlaub ein paar Bilder schießen? Ach ja - und was für ein Budget habe ich?

Jedes Kameramodell ist anders gestrickt und auch jeder Fotograf ist anders. Das umfangreiche Angebot unterschiedlichster Modelle hat den Vorteil, dass jeder genau das Passende für sich finden kann. Welches jedoch die richtige Kamera ist, lässt sich keinesfalls pauschal beantworten. Das ist schließlich immer vom Anwender abhängig.

ALSO MACHE ICH MIR ERST MAL GRUNDLEGENDE GEDANKEN ÜBER DEN ZU MIR PASSENDEN KAMERATYP!

1. Kompaktkamera
Eine Kompaktkamera ist vergleichsweise klein und leicht. Manche der sehr einfachen Kompakten brauchen recht lang, bis sie einsatzbereit sind und auch die Verzögerung zwischen Auslösemoment und tatsächlichem Foto kann recht hoch sein. Kompaktkameras sind für diejenigen interessant, die wenig Geld ausgeben möchten, auf Bildqualität keinen allzu großen Wert legen und nur mit vorgegebenen Motivprogrammen fotografieren möchten. Gut ausgestattete Kompaktkameras verfügen jedoch bereits über die Möglichkeit die Blendenzahl zu wählen oder die Belichtungszeit zu definieren und sie besitzen einen Sucher.

Vorteile:
• Geringes Gewicht
• Kleine Bauform
• Günstige Anschaffungskosten
Nachteile:
• Bildqualität
• Kein Wechselobjektiv

2. Bridgekamera
Die Bridgekamera ist zwischen der Kompakt- und der Spiegelreflexkamera angesiedelt und schlägt eine Brücke zwischen diesen beiden Bauarten (daher der Name). Sie vereint deren Eigenschaften in Ausstattung, Qualität und Funktion und hat (bis auf wenige Ausnahmen) einen relativ kleinen Bildsensor.

Vorteile:
• Gewicht zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera
• Kleinere Bauform
• Erschwinglicher Preis
• Bildqualität deutlich besser als bei Kompaktkameras
Nachteile:
• Objektiv nicht wechselbar (teilweise gibt es Vorsätze)
• Kleinerer Abbildungsmaßstab
• Erschwerte manuelle Fokussierung

3.Spiegelreflexkamera
Als Spiegelreflexkamera bezeichnet man eine Kamera, bei der sich zwischen Objektiv und Sensor ein Schwingspiegel befindet. Es ist eine qualitativ hochwertige Kamera, die allerdings auch ein gewisses Gewicht mit sich bringt. Mit Wechselobjektiven und vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten sind der Kreativität keine Grenze gesetzt.

Vorteile:
• Sehr gute Bildqualität
• Objektive wechselbar
• Sehr schnelle Bildfolge
Nachteile:
• Höheres Gewicht
• Größere Bauart
• Höherer Preis

WAS NEHME ICH DENN JETZT BLOß? ES GIBT NOCH WEITERE FRAGEN.
Also anders herum:

• Was willst du denn mit dir herumschleppen?
Die beste Kamera ist die, die du gern dabei hast. Was nützt dir die tolle Kamera und das viele Zubehör daheim im Schrank, wenn es dir zu lästig ist, alles mitzuschleppen? Also beim Fachhändler erst mal alle möglichen Kameras in die Hand nehmen und checken, wie sie sich anfühlen …

• Was hältst du von miesen Lichtverhältnissen?
Dein Faible sind Nachtaufnahmen oder Stimmungsfotos bei düsteren Lichtverhältnissen? Dann ist sicherlich eine digitale Spiegelreflexkamera die richtige Wahl, die aufgrund ihrer größeren Sensoren Vorteile gegenüber den kleinen, kompakten Digitalkameras haben.

• Du bekommst Fotos von rennenden Kindern auf dem Spielplatz nicht gut hin?
Sogenannte Sportaufnahmen erfordern eine Kamera, die schnelle Bildfolgen (Serienbilder) schafft, einen schnellen Autofokus hat und optimalerweise auch noch ein lichtstarkes Objektiv mit großer Brennweite hat.

• Du willst wunderschöne Urlaubsfotos machen anstatt Suchbilder zu schießen?
In diesen Fällen ist es wichtig, sich im Vorfeld über die Distanz zum Motiv Gedanken zu machen. Eine leistungsfähige Tele-Brennweite (wichtig ist hierbei der optische Zoom – digitaler Zoom geht auf Kosten der Bildqualität) ist in diesem Fall oft ein wesentliches Ausstattungsmerkmal.

• Du möchtest Porträts machen, die aussehen, wie die vom Profi?
Wenn eine geringe Schärfentiefe z. B. bei Porträtaufnahmen gewünscht ist, so sind Kameras mit größeren Sensoren und lichtstarke Objektive mit einem Brennweitenbereich zwischen 60 und 100 mm von Vorteil. Kompakte Digitalkameras besitzen aufgrund ihrer geringen Größe meist einen sehr kleinen Sensor und daher viel kürzere Brennweiten. Auch die Abstände von Hintergrund zu Motiv und zum Objektiv kann sich mit ihnen als ungleich schwieriger herausstellen.

• Was willst du eigentlich nachher mit deinen Fotos anfangen?
Kurzerhand in Facebook, Instagramm und Konsorten posten? Kein Problem. Aber eine Vergrößerung für die Wohnzimmerwand, ein schöner Abzug für die Oma vom Jüngsten oder auch nur eine vollformatige Darstellung im Fotobuch? Da kann es dann schnell mal hapern. Je größer die Bilder nachher verwendet werden sollen, desto wichtiger ist die Bildqualität deiner Kamera.

• Du weißt nicht, welchen Hersteller du nehmen willst?
Die einen schwören auf Canon, andere auf Nikon, wieder andere auf Sony ... Manche sagen Canon sei leichter zu bedienen als Nikon. Andere behaupten, dass Nikon ein etwas besseres Bild als Canon macht. Das ist alles Ansichtssache. Also finden wir auch hier nicht sofort eine Antwort. Ganz ähnlich der Frage: Welches Auto soll ich mir kaufen? Ein Kleinbus, ein Sport- oder ein Geländewagen sind auch bei identischem Preis/Leistungsverhältnis drei völlig unterschiedliche Wagentypen - aber für ihre jeweiligen Einsatzbereiche eben genau richtig ...

FRAGEN ÜBER FRAGEN - UND NOCH IMMER KEINE ANTWORT!
Dann nehme ich jetzt auch noch dein Wissen aufs Korn:

Zum Beispiel: Welchen Bildausschnitt wählst du? Welches Format? Wo positionierst du deine Objekte? Was für eine Auswirkung hat die Wahl der Blende auf die Schärfentiefe deines Fotos? Für was gibt’s eigentlich ISO? Oder den Weißabgleich? Was hat es mit der Verschlusszeit auf sich? Wie kannst du bestimmte Bildwirkungen erzielen? Oder Stimmungen? Was kannst du vorher verbessern anstatt nachher retuschieren? Achtest du auf den Hintergrund im Bild? Was verstehst du unter Perspektive?

Wenn Du bisher „nur“ knipsend unterwegs warst, Dich also nicht genauer mit der Bildgestaltung in der Fotografie an sich auseinandergesetzt hast, dann hast Du hierzu sehr wahrscheinlich noch mehr Fragen, als zum Kauf einer neuen Kamera!

Denn hier liegt das Geheimnis für gute Fotos.

Fotografieren ist mehr als nur auf den Auslöser drücken.
Denn: Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera!

In diesem Sinne - konzentriert euch mindestens so sehr auf die Fotografie, wie auf die technischen Daten der Ausrüstung … dann klappt's auch mit der neuen Kamera.

Viel Spaß und immer gutes Licht!
Eure Sabine




15. Februar 2016

ICH TREIBE ES GERN BUNT!
… OHNE FARBE KEIN GLANZ …
(Peter Wolf)



Farbe ist bekanntlich Geschmacksache - was Farbe jedoch mit uns macht, wird oft unterschätzt. Farben beeinflussen unsere Stimmungen und unser Verhalten. Aus diesem Grund werden sie auch gezielt in der visuellen Kommunikation eingesetzt. Für mich als Kreative spielt Farbe bei der Gestaltung und der professionellen Umsetzung aller denkbaren Kommunikationsmittel eine sehr entscheidende Rolle!

Farben wirken. Sie erzeugen Emotionen. Die richtige Farbwahl ist deshalb im effektiven Marketing eine höchst anspruchsvolle Aufgabe. Die Frage ist: Welche Farbe steht in direkter Beziehung zu den Bedürfnissen oder Wünschen nach einem bestimmten Produkt, einer Marke oder einem Unternehmen?

Unzähligen Farb-Assoziationen können aber auch ebenso viele Bedeutungen zugemessen werden. Es ist deshalb immens wichtig, auch den Kontext im Auge zu behalten. Ein Beispiel: Was assoziiere ich mit ROT? Meine Gefühle unterscheiden sich gravierend bei der Betrachtung eines roten Abendhimmels, einer roten Ampel, einem roten Plüschherz oder einem Feuerwehrauto. Wie ich schon sagte: Kontext ist gefragt.

So unterschiedlich die Assoziationen sind, so verschieden sind auch die Einsatzbereiche. Ein kleiner Auszug aus meiner Erfahrung um die Wirkung der Farben:

ROT:
symbolisiert Energie, Tatkraft, Liebe, Phantasie, Temperament, Gefahr, Dynamik und Stärke. Um seiner Auffälligkeit willen wird Rot sehr häufig eingesetzt - oftmals bei aggressiver Werbung wie z. B. bei Media Markt. Ein dezent eingesetztes Rot im Erscheinungsbild hat, wie ich finde, jedoch etwas dynamisch-agiles.

GELB:
steht für Optimismus, Lebensfreude, Freundlichkeit, Kommunikation, Aktivität und Frische. Hohe Aufmerksamkeit wird erreicht durch die Suggestion von Kraft und Stärke. Beispielsweise bei Reinigungsprodukten mit Zitronenfrische, Sonnenschutzmittel oder auch der wohlbekannte Kraftkleber UHU wird mit GELB vermarktet.

GRÜN:
drückt Jugend, Genuss, Natur, Hoffnung, Wachstum, Entwicklung, Sicherheit und Sympathie aus. Nicht nur mit dem Biosiegel hat sich das Grün in der Gestaltung für die Lebensmittelbranche durchgesetzt - Naturverbundenheit wird branchenübergreifend kommuniziert - selbst in der Politik wird sie genutzt.

BLAU:
vermittelt Stille, Harmonie, Weite, Glaubwürdigkeit, Sympathie, Zuverlässigkeit, Sauberkeit und Seriosität. Die Lebensmittel- und die Kosmetikindustrie nehmen diese Farbe gern für sich in Anspruch und sie wird auch in der Logogestaltung für Industrie und Finanzen (Banken) gerne eingesetzt.

ORANGE:
kennzeichnet Ausgelassenheit, Aktivität, Freude, Geselligkeit, Leidenschaft, Optimismus und Wärme. Energiedienstleister, Baumärkte wie z. B. OBI und auch bei vielen Discountern findet man auffällig oft die Farbe Orange. Telekommunikationsunternehmen und politische Parteien auf der ganzen Welt nutzen Orange zur entsprechenden Suggestion.

WEIß:
ist charakteristisch für Sauberkeit, Licht, Unschuld, Reinheit, Leichtigkeit, Medizin, Vollkommenheit und Genauigkeit. Kosmetik- und Hygieneartikel werden sehr häufig in Verpackungen präsentiert, die einen sehr hohen Weißanteil haben - gerne auch in Kombination mit trendigen Pastelltönen.

GRAU:
bedeutet Nachdenklichkeit, Pünktlichkeit, Bescheidenheit, Sachlichkeit, Unaufdringlichkeit und Eleganz. Diese neutrale Farbe ist oftmals meine Rettung, wenn es edel und sachlich bleiben soll. Manchmal färbe ich auch ganz gern nur die Typografie in Grau ein, das adelt.


Wie man sieht: Die Gestaltung trägt definitiv maßgeblich zur Bekanntheit einer Marke, eines Produkts, eines Unternehmens bei und sorgt für die gewünschten Assoziationen. Zu jedem guten Design gehören neben Farbe jedoch auch die Form, die Symbolik und die Schlüsselbilder … Aber darüber berichte ich gern ein anderes Mal.






14. Februar 2016

MYTHOS VALENTINSTAG
… WAS ZU HERZEN GEHEN SOLL, MUSS VON HERZEN KOMMEN …
(Jean-Jacques Rousseau)



Es ranken sich viele Legenden um den Valentinstag und ich finde es eigentlich schade, dass die tatsächliche Grundidee irgendwie in Vergessenheit geraten ist. Abgesehen von der am weitesten verbreiteten Geschichte vom Heiligen Valentin von Terni, der als Bischof Liebenden Blumen aus seinem Garten geschenkt haben soll, gibt es Ideen, die mir persönlich ein wenig plausibler erscheinen:

In England und Frankreich herrscht der verbreitete Glaube, dass der Beginn der Paarungszeit der Vögel genau auf den 14. Februar fällt. Was auch die aufkommenden Frühlingsgefühle erklären würde. Ein anderer schöner Grund für Blumengeschenke am 14. Februar könnte die Historie eines Fests für die römische Göttin Juno sein: Sie war die Beschützerin von Ehe und Familie, und sorgte als Ratgeberin der Frauen für die richtige Partnerwahl. Ihr zu Ehren wurden am 14. Februar Blumenopfer erbracht …

Auch schade, dass es einen Valentinstag braucht, um an eine solche Geste zu erinnern. Aber wenn schon Aufmerksamkeit, denn schon richtig, oder?! Der liebste Feiertag der Damenwelt birgt so manches Fettnäpfchen. Um Irrtümern vorzubeugen - hier meine brandheißen Tipps für die Männerwelt:

IRRTUM 1: „Ich will gar kein Geschenk zum Valentinstag“
Ganz dünnes Eis! Natürlich möchte Frau ein Geschenk. Meine Umfrage hat ergeben, dass zwar jede zweite Frau nichts verschenkt, aber nur jede sechste kein Geschenk erwartet. Das bedeutet: Egal was sie vorher gesagt hat - ein Geschenk muss her.

IRRTUM 2: „Blumen schüren den Verdacht auf schlechtes Gewissen.“
Auch nein! Jede dritte Frau wünscht sich definitiv Blumen zum Valentinstag, im Besonderen rote Rosen als Zeichen tiefer Zuneigung … Das ist so. Kleiner Tipp: Beim Kauf der Blumen an der Tankstelle unbedingt die Folie entfernen … es tun sich sonst Abgründe auf.

IRRTUM 3: „Frauen lieben Süßes.“
Falsch! In Zeiten, in denen "Gesunde Ernährung" großgeschrieben wird, ist den Mädels der Appetit auf Süßes irgendwie vergangen. Als Valentinsgeschenk fallen Pralinen (u. ä.) bei der Umfrage komplett durch. Leider.

IRRTUM 4: „Gute Geschenke müssen teuer sein.“
Quatsch! Jede fünfte Frau wünscht sich Aufmerksamkeit vom oder gemeinsame Zeit mit dem Liebsten. Sehr beliebt bei den Ladies sind gemeinsame Ausflüge, ein Konzert- oder Theaterbesuch, ein romantisches Dinner … Und da ist wirklich für jedes Budget etwas drin …

IRRTUM 5: „A scheens Leit braucht koan Putz.“
Doch! Glitzersternchen sind mindestens so beliebt wie Blumen oder gemeinsame Ausflüge. Sie kommen richtig gut an. Etwa jede zehnte Frau wünscht sich laut Umfrage gezielt Schmuck oder Accessoires. Ich vermute, dass die Dunkelziffer noch sehr viel höher ist.


So. Und jetzt macht was draus!

Schönen Valentinstag euch allen!





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