- 17. November 2019 -

IN ZEITEN SCHNELLEN WANDELS

DAS GLÜCK IST WIE EIN CHAMÄLEON:

ERST WENN DU ES FINDEST, ERKENNST DU, DASS ES DIE GANZE ZEIT VOR DEINER NASE WAR!
(RICO HAHN)

 

Das Chamäleon ist ein Sinnbild für Personen oder Objekte, die es verstehen sich jeder Umgebung oder Gegebenheit perfekt anzupassen – positiv wie negativ belegt. In einigen Kulturen steht das Chamäleon auch für den Begriff der Zeit. Seine Augen haben die Fähigkeit gleichzeitig nach hinten, seitlich und nach vorn zu blicken, was als Symbol für das Gefüge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gilt.

ABER WAS GENAU HAT DAS JETZT MIT MARKENKOMMUNIKATION ZU TUN?

Funktionierende Erscheinungsbilder und gute Kommunikationsstrategien befinden sich ebenfalls auf dieser Gratwanderung. Ein Balanceakt zwischen rationaler Anpassung und übereinstimmender Konformität.
Also ein Logo oder Signet, das sichtbar wird, indem es sich versteckt?
Ein prüfender Blick auf ein Logo genügt. Sofort setzt Kopfkino ein. Zumindest sollte das so sein. Zwar muss ein gutes Firmenlogo von Beständigkeit geprägt sein – schließlich werden damit Werte verbunden, die in den entsprechenden Dienstleistungen, den Produkten, der Firmenphilosophie oder gar in den eigenen persönlichen Erfahrungen manifestiert sind. Aber es darf nicht in Stein gemeißelt sein! Auch große Marken frischen ihre Logos immer wieder auf und werden so dem gesellschaftlichen Wandel und der sich verändernden Medienlandschaft gerecht.
Deshalb will ein Logo-Relaunch gut durchdacht, analysiert, strategisch geplant und mit dem nötigen Gespür und Sorgfalt gestaltet sein.

KLARE ANZEICHEN DAFÜR, DASS ES HÖCHSTE ZEIT FÜR EIN LOGO-RELAUNCH IST:

• Wenn das Logo das Unternehmen nicht (mehr) repräsentiert und dessen Kompetenz, Vision oder Neuausrichtung nicht unterstreicht. Über längere Zeiträume ändern Unternehmen ihre Angebote oder Produktpalette sowie auch ihre Zielgruppen. Also Achtung: Ist die optische Repräsentation noch aktuell? Denn das Design muss die Gegenwart widerspiegeln – nicht die Vergangenheit.

• Wenn sich das Logo nicht mit Internet, App & Co verträgt: Ein Logo, das vor Jahren entworfen wurde, ist nicht immer auch für das Internet und die sozialen Medien geeignet. Logos müssen heute medienübergreifend gestaltet sein. Ist das Logo noch immer gut lesbar, wenn die Größe verändert wird? Überzeugt es auch als Schwarz/Weiß-Variante? Lässt sich daraus problemlos ein Icon ableiten? Falls nicht – dann aber schnell!

• Wenn die Konkurrenz klar über ein besseres Erscheinungsbild verfügt. Um das einschätzen zu können, muss man die Mitbewerber im Auge behalten. Ist das Logo der Konkurrenz attraktiver? Dazu empfiehlt es sich, Freunde, Bekannte oder sogar Kunden zu befragen. Ehrliche Antworten geben Aufschluss über die Anziehungskraft des Designs. • Wenn das Logo zu komplex ist: Die Zeiten der Farbverläufe oder Schatten im Logo sind weitgehend vorbei. Flat Design ist zeitgemäß, weil komplizierte Logos schwer für verschiedene Medien übersetzt werden können. Das macht das ohnehin schon schwierige Einhalten von CI-Richtlinien nicht einfacher. • Wenn das Logo ursprünglich unprofessionell erstellt wurde. Gerade in der Gründungsphase kommt es ja oft auf jeden Euro an. Da fallen die Ausgaben für ein professionelles Logo gern schon mal durchs Raster. Das Ergebnis hat zwar eine Zeit lang seine Berechtigung – dennoch sollte dringend dem wachsenden Erfolg eines Unternehmens auch die Professionalität seines Erscheinungsbilds angepasst werden.

Fragen dazu? Jederzeit und gerne! Ich bin für Sie da.

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